schön langsam …

Sonntag 9 Uhr an der Werse und man merkte bereits, dass es ein kuschelig warmer Tag werden wird.
Also war es auch weniger schlimm, dass es sich gestern um 2 Teams mit 3 Hunden der Herausforderung Schafe hüten gestellt haben.Und wie ich nur zu gern schreiben, mit unglaublich schönem Ergebnis.
Wer denkt Schafe Hüten bedeutet immer den Hund in Bewegung zu haben und die Herde von einer Strecke zur anderen zu treiben, je der liegt mal denkbar falsch.
Da am Samstag bereits auf der Weide gearbeitet wurde, sollte gestern dann wieder auf der Freifläche gearbeitet werden und zwar ganz ganz wenig. Denn es hiess Schafe frei grasen lassen und nur in die Schranken weisen, wenn sie zu drops dollig und übermütig andere Flächen wie den Raps erobern wollen. Gesagt getan und Spike mit Sarah hatten die Aufgabe die Herde auf die freie Fläche zu begleiten. Gut ausgeschlafen und noch in Erinnerung was den Tag zuvor nicht so optimal lief, machte er seinen Job sehr souverän und ausgeglichen. Auf dem frischen Grün waren die Köpfe auch schnell am Boden zur Landschaftspflege. Spike, Sarah und ich übergaben den Platz nun Anja mit Baylies und der junge Mann erzählte den Schafen einmal mehr wo Anja mit ihm hinmöchte. Alles im Griff und er gönnte sich eine Pause zum beobachten. Spike, Logan, Rambo und die Besitzer suchten sich einen schattigen Platz zum beobachten und ggf. zum Eingreifen. Was nicht nötig war 🙂
Nach Pause mit Grasen holte Spike alle Schafe zusammen und beobachtete sie solange, bis Bathia zur Stelle war, um die Herde zu einer weiteren Stelle der Wiese zu begleiten. Nach rumliegen und Schafe beobachten, brachte klein Bathia die Herde zurück in den abgesteckten Teil. Nun hatten auch die Teilnehmer eine verdiente Kaffeepause. Die Spaziergänger und Radfahrer staunten während der Zeit des Grasen sehr über das lustige Bild aller Hunde und Menschen und erwarteten wirklich eine Vorstellung.
Denn die Vorstellung Schafen einfach mal ein wenig beim Grasen zuzuschauen, scheint wirklich realitätsfremd.
Runde zwei war dann ebenso entspannt zumindest für die Schafe.
Alle Hunde haben von Anfang an bis zum zweiten zurückbringen der Schafe auf ihre eingezäunte Wiese mit viel Abstand aufgepasst und damit gearbeitet. Es muss eben nicht immer laufen und rennen sein, auch liegen und beobachten will gelernt sein.
Eine verdiente Abkühlung in der Werse war der zusätzlich verdiente Lohn.
Danke für diesen ruhigen, heissen und lustigen Sonntag.